IT Crowd Club Liechtenstein

Leere Briefkästen und Informationssicherheit

Zum Thema „Informationssicherheit“ hatte am 18. Februar das IKT (Forum für Informations- und Kommunikationstechnologie in Liechtenstein) eingeladen. Als erstes zeigte Elmar Hasler, Präsident des IKT, warum Informationssicherheit so ein wichtiges Thema ist, auch wenn man „nichts zu verbergen hat“. So gehören zum Beispiel Gehaltszahlungen, Kundendaten und Kundenprojekte zu den Informationen, die besonders geschützt werden müssen.

Dr. Pascal Sieber (Geschäftsleitung, Dr. Pascal Sieber & Partners AG) beschrieb in seinem Vortrag unter dem Titel „Angemessene Informationssicherheit für Unternehmen“ was alles zu Informationssicherheit gehört:

  • Vertraulichkeit. Nur berechtigte Benutzer dürfen auf die Daten Zugriff haben
  • Integrität. Jede Änderungen an den Daten kann nachvollzogen werden. Daten können nicht unbemerkt verändert werden.
  • Verfügbarkeit. Schutz vor Datenverlust.

Danach stellte Peter Beck, Mitglied der Geschäftsleitung der Liechtensteinischen Post AG, die papierlose Postzustellung ePostScan vor. Für registrierte Adressen in Liechtenstein werden Briefe von der Post gescannt und dann elektronisch im ePostfach auf ePostPlus zugestellt. Die gescannten Briefe werden einen Monat lang aufbewahrt, bevor sie vernichtet werden. Innerhalb dieses Monats können einzelne Briefe nachträglich angefordert und zugeschickt werden. Für die kostenlose Pilotphase ab April werden noch Teilnehmer gesucht. Wer sich also an der Testphase beteiligen und seine Briefe und Rechnungen elektronisch ins ePostfach erhalten möchte, kann sich bis zum 7. März direkt bei ePostScan anmelden.

Zum Abschluss stellten Martin Sele, elleta AG und Marcel Heeb, Telecom Liechtenstein das Produkt e-trustroom vor, ein Cloud-Office, dessen besonderer Schwerpunkt die Informationssicherheit ist.

Im Anschluss gab es einen Apéro und die Referenten standen für Diskussionen und Fragen zur Verfügung.

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