IT Crowd Club Liechtenstein

Gewalt im Internet: Kurzbericht zum Vortrag

Wie bereits erwähnt, war ich heute am Vortrag und der anschliessenden Podiumsdiskussion vom Verein Sicheres Liechtenstein. Der Abend drehte sich rund um das Thema Gewalt im Internet und die verschiedenen Auswirkungen.

Neben einem Einstieg in das Thema durch den Vereinspräsidenten Rheinhold Wohlwend hielt der Medienpädagoge Andreas Oesch ein sehr spannendes Impulsreferat zum Thema. Verschiedene Zahlen, interessante Aussagen und viele Bilder.

So erwähnte Andreas Oesch, dass 12-19 Jährige durchschnittlich 2 Stunden pro Tag online verbringen, oder dass viele Jugendliche das Internet mehr wie den Fernseher verwenden. Ebenso hat er davon gesprochen, dass heute bereits jede 10. Straftat von Zeugen oder direkt involvierten Personen gefilmt wird.

Im zweiten Vortrag hat der Landrichter Carlo Ranzoni über die strafrechtlichen Folgen von Internet Kriminalität berichtet und das Ganze anhand von Vorfällen aus Liechtenstein erläutert. Daraus war ersichtlich, dass die Gesetzeslage in Liechtenstein grundsätzlich up-to-date ist, wenn es um das Thema Internet Kriminalität geht. Jedoch war auch ganz klar die Rede davon, dass Gesetze jeweils nur innerhalb der Landesgrenzen ihre Gültigkeit haben und Themen wie Cloud-Computing die Strafverfolgung erheblich erschweren.

An der Podiumsdiskussion hat dann auch Karlheinz Sturn vom Amt für Soziale Dienste nochmals seine Sichtweise zum Thema geschildert und gezeigt, wie wichtig es ist, Kinder, Jugendliche und deren Eltern darüber aufzuklären.

In meinen Augen einige sehr treffende Aussagen aus dem heutigen Abend:

  • Kinder stärken bringt mehr, als Medien zu verteufeln oder gar abschaffen.
  • Der Freundschaftsbegriff hat sich verändert.
  • Datenschutz neu definieren? Oder gibt es den noch?
  • Internet Kriminalität wird verfolgt – auch in Liechtenstein

Der 1FL TV war – zumindest bei einem Teil – dabei und hat entsprechendes Videomaterial aufgenommen. Sollte wohl bald auf deren Webseite zu finden sein. Auch beim Vaterland und Volksblatt wird das eine oder andere Foto in der Fotogalerie folgen.

Verschiedene Informationen zum Thema können beim Amt für soziale Dienste angefordert werden. So auch die Broschüre „mit Jugendlichen über Neue Medien reden“. Diese sind auch direkt auf der Webseite der Kampagne du sescht wia! zu finden.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.