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Coop passabene via iPhone

Als ich neulich in der Coop Filiale Haag einkaufen ging, fiel mir gleich die passabene Werbung auf, die zeigte, dass Einkaufen mit passabene nun über das iPhone möglich ist.

Neugierig wie ich bin, habe ich mir zu Hause gleich die passabene App heruntergeladen und beim nächsten Besuch im Coop Haag ausprobiert.

Für die unter euch, die passabene nicht kennen: Es handelt sich um ein System, mit dem die Produkte selber gescannt werden können, an der Kasse muss dann nur der Handscanner abgegeben und bezahlt werden. Die Waren müssen nicht mehr auf das Band gelegt werden, man muss die Produkte somit an der Kasse nicht mehr aus- und wieder einladen.

passabene via iPhone ersetzt nun den Handscanner, die Produkte werden mittels der passabene App eingescannt. An der Kasse muss dann aber zum Glück nicht das iPhone abgegeben werden, sondern man scannt den QR-Code an der Kasse mit dem iPhone, dadurch werden die gescannten Produkte automatisch zur Kasse übermittelt.

Fazit: Die Idee an sich ist gut, an der Umsetzung würde ich persönlich noch ein paar Dinge verbessern. Das Scannen von Artikeln dauert leider ein wenig lange, sicher 5-8 Sekunden, dies ist lange genug um komische Blicke auf sich zu ziehen :)

Was auch fehlt, ist eine Halterung am Einkaufswagen, es ist umständlich das iPhone ständig in der Hand zu halten. Für die passabene Handscanner gibt es eine spezielle Halterung für den Einkaufswagen.

Der grösste Nachteil ist sicher die fehlende Unterstützung für Android und Windows Phone, evtl. plant hier Coop in den kommenden Monaten noch eine Version.

Habt ihr auch schon Erfahrungen mit passabene via iPhone gesammelt ?
Was könnte aus eurer Sicht noch verbessert werden ?

2 Kommentare zu “Coop passabene via iPhone

  1. FeGomez

    Habs auch getestet. Ich bleib bei der klassischen Passabene-Variante. Die Performance ist grauenhaft, zudem reagiert die Scannfunktion äusserst sensibel auf künstliche Lichteinflüsse wie bspw. die Reflektion von Deckenspots auf Plastikverpackungen.

    Hinzu kommt noch, dass man sich in WLAN-Netz einwählen muss, welches aber keine Internetzugänglichkeit bietet. Somit ist man während dem Einkauf vom Internet abgekoppelt. Eine selten blöde Idee, wenn man sich mit der Frau via WhatsApp über die geplanten Einkaufsartikel unterhalten will.

    Was dann aber so richtig nervt, ist dass das Netz automatisch bei jedem Coop-Besuch wieder angesogen wird und man es – sofern man das Handy einfach im Hosensack lässt – nicht bemerkt. Sitzt man dann wieder im Auto, flattert dann garantiert die unliebsame Nachricht ein, was noch in den Einkaufskorb … müsste!

    No-Go!

  2. Peter

    Das mit Coop eigenem und geschlossenem WLAN habe ich auch gehört. Das ist echt sehr speziell gelöst. Das müsste doch möglich sein via App die Produkte zu scannen, dann den Abrechnen-Knopf zu drücken und es wird via gesicherter Internetverbindung meine gescannten Artikel verschickt und ich erhalte dann einen eindeutigen QR-Code, welcher die notwendigen Infos zum Abrechnen liefert. Und das WLAN von Coop sollte allerhöchstens normales Internet bieten ähnlich wie bei Hotels (nur bei Coop mit der Coop-Karte gekoppelt).

    Aber vielleicht gibt es auch technische Gründe, warum das nicht so geht, wie ich mir das vorstelle. Müsste man mal bei der Coop-App Entwicklungsfirma nachfragen.

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